Kreta

Es ist Juli 2014. Wir sind auf Kreta. Zum ersten mal. Mit TUI. Im Grecotel Kreta Palace. Wir müssen hier sein 😉 Ich habe zwei Monate Resturlaub bevor es nach einer Dekade bei Accenture bei ThoughtWorks weiter geht. Wir machen also _jetzt_ Strandurlaub oder nie mehr (… in 2014). Wir müssen hier sein.

Und der Urlaub entwickelt sich … gut – sogar sehr gut.

Der Anfang

Am Anfang war es ein bisschen holperig. Am Flughafen haben wir ein bisschen im Bus gewartet, bis der rappel voll war und wir endlich losgefahren sind (Pauschalurlaub …). Die Fahrt ging über vier bis fünf Stops über 1,5 Stunden bis zu unserem Hotel. Dabei war erst Jenny und dann mir übel. Liva und Amy hatten dagegen eine prächtige Zeit im Bus.

Der erste Eindruck vom Hotel und Kreta war auch so lala. Es war sehr windig. Man konnte nicht ins Meer – im Gegenteil – wenn man nah ran ging, spritzte einem schon die Gischt ins Gesicht und die Wellen rissen alles unter fünf Jahren um.

Der Pool war unangenehm kühl – die Sonne versteckte sich auch noch ein bisschen. Amy wollte nicht rutschen. Es gab keine Bedienung und kein Bier.

Abends am Buffet gab es für Liva und Amy nichts zu essen. Gar nichts. Nichts schmeckte und beide hatten grässliche Laune. Auch die Kinderstühle waren nicht passend. Liva rutschte runter und Amy passte nicht recht rein.

Mit einem Satz: Es war noch eine Steigerung drin.

Relaxte Tage

Zum Glück sind wir dann aber doch klar gekommen.

Es dauert bei uns immer eine Weile, bis wir klar kommen. Jedes mal unterschätzen wir die Zeit, die es braucht, um sich in einer neuen Umgebung zurecht zu finden. Und wir bekommen dadurch schlechte Laune. Das macht es nicht besser. Es entwickelt sich sogar zu einer Spirale … abwärts.

Irgendwann haben wir dann genug von der ganzen schlechten Laune und es kommt zum klärenden Gespräch. Danach ist es dann gut. Sogar sehr gut.

Ich nenne das ab jetzt den Zyklus der Gewöhnung nach Frese. In Anlehnung an die Phasen der Teambildung von Tuckman. Das nächste mal versuche ich mich vorher dran zu erinnern, dass es passieren wird. Das wird uns vieles gelassener nehmen lassen.

Ab Tag drei hatten wir also sehr entspannte Tage. Wir waren abwechselnd am Pool und im Strand. Mit leichtem Überhang zum Pool, weil das Meer bei Amy nicht so gut ankam und nur Liva am Strand Spaß hatte.

Wir hatten genug günstiges Wasser aus dem Hotel Shop. Gut – günstig ist natürlich relativ. Es war günstig genug, um nicht diesen wirklich anstrengenden Weg zum nächsten Supermarkt zu gehen.

Wir hatten günstiges Bier, dass wir uns dann selbst am Pool servierten. Ist schon klar, warum Griechenlands Wirtschaft brach liegt, wenn es am Pool kein Bier gibt.

Wir hatten Essen, dass schmeckte – nach und nach ein bisschen mehr – und wir lernten langsam uns beim Abendessen zu benehmen.

Wir hatten auch zwei Abende mit Baby-Phon, was zu Bewunderung und spontanen Applaus bei den Kellnern geführt hat, weil wir uns schließlich ein Romantik-Dinner gönnten. Trotz Kinder 😉

Halbfinale

7:1

Amy & Daddy’s night out

Sky Bar Zeus und Amaloia

Zeus und Amaoia - SkyBar

Elliot und Isabella

Laute Wellen

57 Sterne

Sing mir noch ein Lied … nach der Toilette.

After Dinner in der Sky Bar

All Girls und ein Cocktail

Feuerwerk

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